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Coming out

Bücher / Filme

Hier ist eine kleine Auswahl von Büchern und Filmen, rund ums Thema Homosexualität:

LesBiSchwule Bücher

Wir lieben wen wir wollen (Ellen Bass/Kate Kaufman Orlanda)

Ein Ratgeber für lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche, der praktische Unterstützung bietet und ebenso ihren Familien, Lehrerinnen und FreundInnen weiterhilft. Informativ und praktisch behandeln die Autorinnen häufige Fragen: Wie sage ich es meinen Eltern, wie ist es mit dem Sex, wie bekomme ich Unterstützung von anderen homosexuellen Jugendlichen und Erwachsenen? Ein Buch, das Homosexuellen hilft, sich selber anzunehmen und die Anerkennung anderer einzufordern. Das Buch hat das Potential zum Standardwerk der Coming-out-Literatur zu werden. Unbedingt empfehlenswert!

Gemischte Gefühle (Joachim Braun, Beate Martin Rowohlt-Taschenbuch)

Ein Buch, das Lesben, Bisexuelle, Heterosexuelle und Schwule gleichermassan erreichen soll. Ein Buch, das Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, die sich in ihrer sexuellen Orientierugn unsicher sind, Informationen zum Thema vermittelt. Ein Buch, das Menschen anspricht, die ihre Orientierung gefunden haben und die sich dafür interessieren, wie es anderen Menschen ergeht, die eine andere sexuelle Orientierung haben.

Am I blue? 14 Stories von der anderen Liebe (Marion Dane Bauer, Ravensburger Verlag)

14 Stories über die Verwirrung der Gefühle - ausgelöst durch die alles entscheidende Frage: Warum liebe ich anders als die anderen?

Henningstadt (Marcus Brühl, Pieper Verlag)

Henning ist 17 – und schwul. Das merkt er leider gerade dann, als seine beste Freundin Isabell seinetwegen mit ihrem Freund Schluss gemacht hat...
Ein gelungener Roman, welcher sich in einem verschlafenen Dorf abspielt.

Coming out total (Rolf Winiarski, Bruno Gmünder Verlag)

Der Klassiker unter den Coming-out Ratgebern. Ein zeitgenössisches Buch für Männer, die ihr Schwulsein erst eben entdecken oder mittendrin stecken, ausserdem richtet es sich auch an deren Eltern und Freunde.

Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel, Carlsen Verlag)

Der 17 jährige Phil sucht seinen Platz im Leben. Seine exzentrische Mutter spricht nie über ihre Vergangenheit; von Dianne, seiner Zwillingsschwester, wird Phil zurückgewiesen. Jeder von ihnen hütet seine kleinen und grossen Geheimnisse. Wie Phil diese Sprachlosigkeit erträgt, wie er trotz der chaotischen Gegenwart seine Zukunft in die Hand nimmt, erzählt Andreas Steinhöfel schonungslos und sprachgewaltig. „Die Mitte der Welt“ handelt von Menschen, die auf der Suche sind: auf der Suche nach Freundschaft, nach Liebe, nach sich selbst. Eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft.
Sehr empfehlenswert!

Bücher speziell für lesbische Frauen

Was heisst hier lesbisch oder wie sag ich's meiner Mutter (Lisa Diabola/Lucia Panther, Centaurus)

Welche inneren und äusseren Krisengebiete durchqueren Frauen auf dem Weg zu einer von der Norm abweichenden Identität? Die beiden Autorinnen gehen dieser Frage mit dem Engagement persönlicher Betroffenheit auf den Grund. Sie beschreiben offen die sehr verschiedenen Geschichten ihrer lesbischen Selbstfindung und beleuchten speziell das Coming Out ihren Müttern gegenüber.

Das Blau ihrer Augen (Katrin Janitz)

Laura ist siebzehn und liebt eigentlich nur ihr Saxophon. Das soll sich bei einem Sommerurlaub in Schweden gehörig ändern. Während die Ferien alles andere als harmonisch verlaufen, trifft Laura auf die geheimnisvolle Roberta, eine verschlossene Schwedin, die Laura Rätsel aufgibt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Leidenschaft, die jäh beendet wird, als Roberta eines Morgens verschwunden ist. Abgereist, zurück nach Stockholm. Und Laura bleiben nur wenige Tage, um sie zu finden, bevor Roberta mit einem Forschungsschiff in See sticht. Katrin Janitz gelingt in diesem Roman „Das Blau ihrer Augen“ ein erfrischend selbstverständlicher Umgang mit dem Thema Coming-out: selbstbewusst, romantisch, authentisch.

Vor dem Morgen liegt die Nacht (Claudia Breitsprecher)

Bei einer Theateraufführung begegnet Nina Althaus, 38jährige West-Berlinerin, unverhofft der mondänen Maria Conti wieder – einer langjährigen Vertrauten aus Kindertagen, die mittlerweile die Achtzig überschritten hat. Maria ist in Begleitung ihrer Nichte, der erfolgreichen Ost-Berliner Schauspielerin Michelle Odebrecht. Nina und Michelle kommen sich behutsam näher. Doch der Weg zueinander erfordert die Aussöhnung mit der Vergangenheit, die von persönlichen Enttäuschungen und politischen Umbrüchen geprägt ist.

Bücher für Eltern

Wir lieben wen wir wollen (Ellen Bass/Kate Kaufman Orlanda)

Ein Ratgeber für lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche, der praktische Unterstützung bietet und ebenso ihren Familien, Lehrerinnen und FreundInnen weiterhilft. Informativ und praktisch behandeln die Autorinnen häufige Fragen: Wie sage ich es meinen Eltern, wie ist es mit dem Sex, wie bekomme ich Unterstützung von anderen homosexuellen Jugendlichen und Erwachsenen? Ein Buch, das Homosexuellen hilft, sich selber anzunehmen und die Anerkennung anderer einzufordern. Das Buch hat das Potential zum Standardwerk der Coming-out-Literatur zu werden. Unbedingt empfehlenswert!

Gemischte Gefühle (Joachim Braun, Beate Martin, Rowohlt-Taschenbuch)

Ein Buch, das Lesben, Bisexuelle, Heterosexuelle und Schwule gleichermassan erreichen soll. Ein Buch, das Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, die sich in ihrer sexuellen Orientierugn unsicher sind, Informationen zum Thema vermittelt. Ein Buch, das Menschen anspricht, die ihre Orientierung gefunden haben und die sich dafür interessieren, wie es anderen Menschen ergeht, die eine andere sexuelle Orientierung haben.

Schwule * Lesben * Bisexuelle (Udo Rauchfleisch, Vandenhoeck & Ruprecht Verlag)

Der Autor beschreibt die Stufen zur Entfaltung eines eigenen Lebensstils (Coming Out) und die spezifischen Umstände im Familienleben, bei der Arbeit, im Alter, bis zum Tod. Er analysiert genau die Ängste und die Psychodynamik jener, die Andersempfindende nur herabwürdigen und verfolgen können.

Mein Kind ist so und nicht anders (Anke M. Bartels, ECON)

Mit dem Satz "Mama ich weiss genau, ich bin lesbisch" bricht für Anke M. Bartels eine Welt zusammen. Sie tut das einzig Richtige: Sie spricht mit ihrer Tochter, immer wieder und sehr offen. In diesem eindrücklichen Buch erzählt sie, wie sie gelernt hat, ihr Kind in seiner Andersartigkeit anzunehmen und zu lieben.

Was heisst hier lesbisch oder wie sag ich's meiner Mutter (Lisa Diabola/Lucia Panther, Centaurus)

Welche inneren und äusseren Krisengebiete durchqueren Frauen auf dem Weg zu einer von der Norm abweichenden Identität? Die beiden Autorinnen gehen dieser frage mit dem Engagement persönlicher Betroffenheit auf den Grund. Sie beschreiben offen die sehr verschiedenen Geschichten ihrer lesbischen Selbstfindung und beleuchten speziell das Coming Out ihren Müttern gegenüber.

Eine Liebe wie jede andere (Thomas Grossmann, Rowohlt Verlag)

Mit homosexuellen Jugentlichen leben und umgehen. Ein hilfreiches Taschenbuch für Eltern, Verwandte, ErzieherInnen, die mit Schwulen und Lesben zu tun haben oder sie einfach besser verstehen wollen.

Mein Sohn liebt Männer (Dorit Zinn, Fischer)

Eine Mutter erzählt das Coming Out ihres Sohnes. Es geht um eine literarische Auseinandersetzung, nicht nur mit dem Anderssein des Kindes, sondern auch mit der Schwierigkeit, die Sexualität des eigenen Sohnes zu akzeptieren, wie er sie lebt: in kompromissloser Selbstverwirklichung, lustbetont und kämpferisch.

"...und auf einmal weißt du, dein Kind ist anders" ( Andrea Micus, Bastei Lübbe)

Das Buch enthält bewegende Berichte von Frauen, die mit der Erkenntnis umzugehen haben, dass ihr Kind homosexuell ist.

HOMOSEXUELL (Hans-Georg Wiedemann, Kreuz Verlag)

Ein Buch für homosexuell Liebende, ihre Angehörigen und ihre Gegner. Einfühlsam, solidarisch und konkret geht das Buch auf die Probleme von Lesben, Schwulen und auf die Fragen ihrer Eltern ein.

Warum gerade mein Kind? Interviews mit Eltern homosexueller Kinder (Heidi Hassenmüller/Hans-Georg Wiedemann, Patmos)

Die 17 Interviews zeigen ein vielfältiges Spektrum von Reaktionen. Ratschläge wie Eltern diese vielschichtige Problematik verarbeiten können.

Filme

Beautiful Thing (Von Hettie MacDonald, England 1997)

Jamie und Ste leben in einem Wohnsilo, das typisch britisch, asozial und schmutzig ist. Während Jamie in der Schule immer gehänselt wird, hat Ste es mit einem aggressiven Bruder und seinem immer prügelbereiten Vater nicht einfach. Als Ste eines Nachts wieder vor seiner Familie flüchtet, kommt er bei Jamie unter. Gemeinsam müssen die beiden Jungs sich Jamies Bett teilen. Nach und nach entdecken die beiden Jungs ihre Gefühle füreinander...
Eine rührende Geschichte und ein "Klassiker".

Pink Apple: Schwullesbisches Filmfestival

In Zürich und Frauenfeld
www.pinkapple.ch

Get Real (Von Simon Shore, 2004)

"Get Real" ist ein schneller, witziger Coming-out-Film aus der Küche des neuen britischen Films. Der sechzehnjährige Steven treibt sich auf der einzigen Klappe rum, die es im kleinen Städtchen Basingstoke gibt. Die Welt steht für ihn Kopf, als er dort entdeckt, dass der Sportstar und Schulcasanova John ebenfalls schwul ist. Steven und John werden ein Paar. Doch während Steven sein Glück in die Welt hinausschreien möchte, drängt John auf absolute Diskretion...

Yossi & Jagger (Von Eytan Fox, Israel 2005)

Israel ist ein Land im permanenten Kriegszustand. Auf einem Aussenposten der israelischen Armee versucht die hier stationierte Einheit der ständig lauernden Gefahr auf ihre eigene Weise zu begegnen. Unter ihnen ist Yossi, der wortkarge Kommandeur, der sich seinem militärischen Auftrag mehr als verpflichtet fühlt, und Jagger, ein Träumer, der bald die Armee verlassen wird. Er hofft, dass sein Freund Yossi mit ihm ein neues Leben anfängt. Sind beide alleine in der kargen und verschneiten Berglandschaft auf Erkundungstour, scheint es keine Grenzen, keine Gegensätze, keinen Krieg, sondern nur ihre Liebe zueinander zu geben. Doch in der Gemeinschaft der Truppe holt der Alltag sie schnell ein. Yossi, der kühle und pflichtbewusste Soldat, Jagger, der Unerschrockene, der trotz der angespannten Situation in dieser Militärstation seinem Leben immer etwas positives abgewinnen kann. Doch ein gefährlicher Nachteinsatz wird das Leben für beide entscheidend verändern...

Raus aus Ahmal (Von Lukas Moodysson,Lars Jönsson, Schweden 2002)

Die bezaubernde Teenie-Komödie lockte in Schweden mehr Besucher in die Kinos als seinerzeit Camerons "Titanic". Der Kinohit mit Kultpotential ist ein witzig skurriler und erfrischend ehrlicher Film über die erste Liebe, die Sorgen und Nöte junger Leute und den Mut, das Richtige zu tun. Åmål ist eine Kleinstadt, wie es sie überall gibt: es ist wenig los und Trends erreichen die Stadt erst, wenn sie bereits keine mehr sind. Klar, daß die 14-jährige Elin nur ein Ziel hat: Raus aus Åmål! Bis dahin bleiben ihr nur die coolen Parties am Wochenende und der Traum, als großer Star die Welt zu bereisen. Die etwas ältere Agnes hat ganz andere Probleme: vor zwei Jahren ist sie mit ihrer Familie nach Åmål gezogen, doch sie hat bis heute noch keine richtigen Freunde finden können. Zu ihrem 16. Geburtstag organisieren ihre Eltern gegen Agnes Willen eine Party, und die einzigen, die zu dem verunglückten Fest erscheinen, sind ausgerechnete Elin und deren Schwester, die sich normalerweise von Agnes fernhalten. Die beiden haben eine unfaire Wette abgeschlossen: Elin soll Agnes auf den Mund küssen! Damit beginnt - völlig unvorhergesehen - eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden total verschiedenen Mädchen. In seinem Regiedebüt erzählt Jungregisseur Lukas Moodysson mit viel Humor eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Frisch, frech, komisch.

Brokeback Mountain (Von Ang Lee, USA 2006)

Einen Sommer lang schützen der schweigsame Ranch-Helfer Ennis Del Mar und der texanische Rodeo-Cowboy Jack Twist in den Bergen von Wyoming Schafe vor wilden Tieren und Dieben, teilen den harten Alltag bei Tag und Nacht in der Natur. Bald realisieren sie, es ist mehr als nur der Job, der sie verbindet: eine Liebe gegen alle Konventionen. Auch wenn sich ihre Wege trennen, jeder von ihnen eine Familie gründet, die Leidenschaft flammt wieder auf. Über Jahrzehnte hinweg treffen sie sich regelmässig. Doch die Probleme bewältigen sie nie so richtig.

Quellen:
Jugendgruppe Expect St.Gallen und www.FELS-eltern.ch