Homepage für lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche
      ANDERS SEIN
      COMING OUT
      HILFE
      INFOS

Religion

Kann ich dennoch glauben? Was sagen die Weltreligionen?

Religion und Homosexualität

Homosexualität und Religion ist in vielen Religionen ein Problemfeld, weil viele religiöse Gruppierungen Homosexualität strikt ablehnen, meist unter Berufung auf heilige Texte, religiöse Schriften oder Traditionen, fühlen sich religiös geprägte Homosexuelle häufig in einen Gewissenskonflikt gedrängt.

Klicke auf folgende Religionen um jeweils Informationen dazu abzurufen:

Schwul und Christ?

Manche Christen machen es sich sehr einfach. Sie betrachten die Bibel als wörtliche Offenbarung Gottes. Gott habe den Menschen die Texte "in den Mund gelegt". Mit dieser Auffassung machen sie die Bibel zu einem universellgültigen Gesetzbuch. Dieser Überzeugung sind häufig evangelikale, freikirchliche, fundamentalistische Gemeinschaften und konservative Kirchen. Gerade weil das Recht lesbisch, bisexuell oder schwul zu sein von diesen Kreisen immer wieder angegriffen wird, ist es wichtig zu wissen, wie diese ihre Feindseeligkeit gegenüber homosexuellen Christen begründen.

Aus dem alten Testament:

Oft wird mit einer Stelle im 1. Buch Mose, 19 (der Untergang von Sodom) argumentiert. Weil die Sodomiter die grösste Demütigung zwei fremden Männern antun wollten und sie zu vergewaltigen versuchten, soll Sodom zerstört worden sein. Erst viel später hat sich der Sprachgebrauch eingebürgert, männerliebende Männer als Sodomiten zu brandmarken. Da die "Ewiggestrigen" unserer Zeit lesbische und schwule Liebe mit Vergewaltigung gleichsetzten, bewiesen sie, dass sie weder etwas von Liebe verstehen noch die Bibel mit kritischen und aufgeklärten Augen lesen wollen. Es ist menschenverachtend, wenn einige beliebige Vorschriften aus biblischen Sammlungen genommen werden, Mitmenschen damit gemassregelt und gleichzeitig andere Vorschriften in diesen Sammlungen geleugnet werden. Dies ist für uns ein typisches Beispiel von Doppelmoral und zweierlei Massstäben.

Zur heutigen Auffassung von Homosexualität als tief erlebte Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen sagt die Bibel nichts aus. Die Bibel will als ein Dokument der damaligen Zeitgeschichte und des damaligen Denkens verstanden werden. Sie überliefert Gotteserfahrungen von Menschen in Bildern, die meistens übersetzt werden müssen in die heutige Zeit.  Die Bibel kennt auch grossartige Texte, die uns Mut machen können. So antwortet Ruth an Noemi: "Wo du hingehst, da will auch ich hingehen, und wo du bleibst bleibe auch ich; denn dein ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe auch ich; da will ich begraben sein... nur der Tod soll mich von dir scheiden!" (Ruth, 1, 16 ff. Dieser Frauentext wird auch oft bei Trauungen von heterosexuellen Paaren verwendet!)

David weint über seinen auf dem Schlachtfeld gestorbenen Freund: "Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan, du warst mir so lieb! Deine Liebe war mir köstlicher als Frauenliebe!" (2.Samuel 1,26)

Sprechen diese Zeilen nicht gerade über uns?

Aus dem neuen Testament

Im Neuen Testament gibt uns Paulus die folgende, modern anmutende Idee im Galaterbrief 3,28 weiter: Unter Christen besteht kein Unterschied, ob eine Person früher dem jüdischen oder einem griechischen Glauben angehörte, ob sie versklavt oder frei war, ob sie Mann oder Frau ist, (ob sie hetero, trans-, a-, homo- oder bisexuell ist), denn alle Menschen sind gleichwertig.

Ausserdem kümmert sich keines der Evangelien um unsere Frage, wie geschlechtliche Liebe gelebt werden sollte, weil dies damals niemanden interessierte. Dies ist sehr bedeutsam, denn die Evangelien sind die wichtigsten Texte der Bibel. Sie betonen die gegenseitige Achtung voreinander, da jeder Mensch ein liebenswertes Geschöpf Gottes ist mit all seinen Eigenheiten. Jeder Mensch ist etwas Spezielles.

Jesus ging auf Menschen zu, berührte sie, liess Nähe zu und wünschte ihnen ein Leben in Würde. Er wendet sich in den Überlieferungen ganz besonders an die Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, an Aussenseiter, Ehebrecher, Kranke und Verstossene. Vielleicht könnte ein solches Verhalten ein Vorbild sein, das uns in guter Art herausfordert. Vielleicht liegen darin Möglichkeiten zur Befreiung von Ängsten, Einsamkeit, Wert- und Mutlosigkeit. Deshalb müssen intolerante und gefährliche religiöse Haltungen aufhören, das Leben von suchenden Menschen zu belasten.

Für Auskünfte Fragen zum Thema kannst du dich an HuK (Homosexuelle und Kirche) wenden. Weitere Adressen:

Der Islam: ist Homosexualität Sünde?

Ebenso wie im Christentum in der Bibel, gibt es auch im heiligen Buch des Islam, dem Koran, Stellen, die sich negativ über Homosexualität äussern. In vielen islamischen Ländern steht Homosexualität gar unter Todesstrafe. Es wäre jedoch falsch zu sagen, der Islam stehe generell gegen Homosexualität.

Die islamische Theologie lehnt Homosexualität jedoch meistens als schwere Sünde ab. Sie wird wie Alkoholismus, Ehebruch oder Apostasie als gesellschaftszersetzend und widernatürlich betrachtet.

Der Koran bezieht sich nur in wenigen und meist mehrdeutigen Texten auf das Thema der Homosexualität (am deutlichsten wohl in der Erzählung von Lot, z. B. Sure 11,74ff.). Der Koran benennt jedoch kein Strafmaß für den Homosexuellen. Nach Meinung einiger Rechtsgelehrter sollte die Strafe für Homosexuelle der des Ehebrechers entsprechen, also Todesstrafe im Falle, dass der Homosexuelle verheiratet war und 100 Peitschenhiebe im Falle, dass der Homosexuelle ledig war. Nur in den allerseltensten Fällen dürften solche Fälle jedoch vor Gericht verhandelt werden. Dies alles erscheint uns in der westlichen Welt als absurd und krank. Doch dürfen wir nicht vergessen, dass Homosexualität auch bei uns lange geächtet wurde oder gar unter Strafe stand.

Trotz allem ist es eine Tatsache, dass es auch in den islamischen Ländern nicht weniger homosexuelle Menschen gibt als im Westen. Sie müssen sich aber praktisch immer verstecken und können nicht zu ihren wahren Gefühlen stehen, denn schliesslich werden diese von der Gesellschaft nicht toleriert. Allerdings gibt es die schwule oder lesbische Identität im arabischen Kulturkreis traditionell nicht in der Form, wie sie bei uns gelebt wird. Es geht mehr um die Sexualität als um die gesamte Identität. Bei der Vorstellung, Homosexualität sei an einen bestimmten Personentyp gekoppelt handelt es sich nämlich um eine moderne, westliche Vorstellung, die es in vielen Kulturen gar nicht gab, was aber nichts daran ändert, dass es überall lesbischwule Menschen gibt.

Doch es gibt durchaus verschiedene Ansichten und Auslegungen des Korans. Auch der Islam kennt verschiedene Auslegungen. Nebst den Texten, die menschenverachtend klingen und Minderheiten wie Homosexuelle ausschliessen, gibt es die befreiende Botschaft eines gütigen Gottes, der alle Menschen liebt, vereint und vor dem alle gleich sind. Auch die Würde des Menschen kommt im Islam zum Ausdruck. So heisst es im Koran, Sure 5,8:

"O, ihr, die ihr glaubt, tretet für Gott ein und legt Zeugnis ab. Und der Hass gegen bestimmte Leute soll euch nicht dazu verleiten, nicht gerecht zu sein."

weiter besagt der Koran in Sure 2,256:

"Es gibt keinen Zwang in der Religion."

und schliesslich fordert Muhammad (40 Hadithe, von an-Nawawi 13)

"Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht."

Unter anderem könnte es hilfreich sein, zu verstehen, dass der Islam nicht immer so fundamental und intolerant gelebt wurde, wie dies heute an vielen Orten der Fall ist. Aus dem im Mittelalter von Muslimen regierten Spanien sind aus dieser Zeit viele spanisch-muslimische Gedichte bekannt, die erzählen, wie wunderbar gleichgeschlechtliche Liebe und Beziehung sein kann. Viele der Autoren schwuler erotischer Poesie auf der iberischen Halbinsel waren Lehrer des Koran, religöse Führer oder Richter; fast alle schrieben konventionelle religiöse Verse ebenso wie Liebesgedichte. Der traditionelle Islam unterscheidet zwischen Öffentlichkeit und Privatheit und es ist ihm eher fremd, angebliche private Übertretungen islamischer Moral an die Öffentlichkeit zu zerren. Traditionelle islamische Juristen gingen etwa davon aus, dass die erotische Anziehung gegenüber dem eigenen Geschlecht ein natürliches Faktum ist, das dem Menschsein als solchem entspringt. So schrieb der im Jahr 1200 n. u. Z. verstorbene konservative Rechtsgelehrte Ibn al-Gauzi: "Derjenige, der behauptet, dass er keine Begierde empfindet [wenn er schöne Knaben erblickt], ist ein Lügner, und wenn wir ihm glauben könnten, wäre er ein Tier, nicht ein menschliches Wesen." Die islamischen Verbote richten sich daher im Horizont eines traditionellen Verständnisses gegen eine bestimmte Handlung, keineswegs aber gegen eine Art zu lieben oder gar einen besonderen Typus von Person.

Man kann also sagen, dass auch der Koran, ebenso wie die Bibel im historischen und geschichtlichen Zusammenhang gesehen werden muss. Dann wird plötzlich klar, dass der Islam Homosexualität nicht grundsätzlich verurteilt. Gott ist nicht gegen etwas: Menschen interpretieren ihn, versuchen zu verstehen, was er ist und wie er ist. Sie wollen durch ihn Befreiung und Erlösung erleben. Aber das darf niemals auf Kosten anderer Menschen gehen.

Das Judentum

Das Judentum verurteilt Homosexualität unglaublich scharf und fordert in manchen Texten der Tora sogar die grausame Tötung von lesbischwulen Menschen. Dabei argumentieren die Verfasser ähnlich primitiv wie in anderen Religionen. Hauptsächlich lehnen sie Homosexualität aus drei Gründen ab:

  1. schwuler oder lesbischer Sex ist widernatürlich. Mann und Frau gehören natürlicherweise zusammen.
  2. Lesben und Schwule können keine Kinder kriegen, verstossen also gegen das erste Gebot in der Bibel: "Seid fruchtbar und vermehrt euch!" (Gen 1, 28).
  3. homosexuelle Lebenspartnerschaften zerstören die traditionelle Familie.

Diese Argumentation kann aus heutiger Sicht aber nicht mehr gelten. Denn wir wissen folgendes:

Erstens gibt es im Tierreich eine Vielzahl von Tieren, die freiwillig in homosexuellen Beziehungen leben. Die Behauptung Homosexualität sei unnatürlich ist also schlichtweg falsch.

Auch die zwei weiteren Punkte sind reine Panikmache. Natürlich können Lesben und Schwule Paare keine Kinder kriegen und erfüllen somit einen wichtigen "Zweck" in unserer Gesellschaft nicht. Aber sie können andere Dienste in der Gesellschaft leisten, die ebenso wichtig sind, wie Kinder zu kriegen. Auch jüdische Familien müssen keine Angst haben, denn einen schwulen Sohn oder eine lesbische Tochter zu haben ist eine enorme Bereicherung!

Es gibt gerade im modernen Judentum verschiedene Ansichten zur homosexuellen Liebe. Wie in allen Religionen gibt es reformierte, fortschrittliche Kreise, die Homosexualität als eine von vielen Formen der Liebe akzeptieren. Andererseits scheint es vollkommen absurd zu verstehen, wie gewisse Menschen dem jüdischen Gebot folgen "du sollst nicht töten" (Exodus 20,1-21) oder gar "wie ein Einheimischer aus eurer eigenen Mitte soll euch ein Fremdling gelten, der bei euch wohnt, und du sollst ihn lieben, wie dich selbst." (Levitikus 19,34) und andererseits jene verurteilen, die nicht genau nach ihren Vorstellungen leben.

Buddhismus

Buddhisten setzen sich nicht mit der Frage nach "richtig" und "falsch" auseinander, so dass ein Buddhist kaum je anderen sagen würde, wie sie sich verhalten sollen. Buddha ermutigte vielmehr die Menschen, in ihr Inneres zu sehen und für sich selbst eine Wahrheit zu finden (selbst wenn dies bedeutete, dass sie seine Lehren nicht beachten) und daran ihr eigenes Leben auszurichten:

"Glaube nicht an irgendetwas einfach nur, weil du es gehört hast. Glaube nicht an irgendetwas einfach nur, weil viele darüber sprechen. Glaube nicht an irgendetwas einfach nur, weil du es in einem religiösen Buch geschrieben fandest. Glaube nicht an irgendetwas nur wegen der Autorität deiner Lehrer und der Alten. Glaube nicht an Traditionen, weil sie über viele Generationen überliefert worden sind. Wenn du aber beobachtet und analysiert hast, wenn du zu der Auffassung gelangt bist, dass etwas vernünftig ist und zum Guten hinführt und dem einzelnen und der Allgemeinheit nützt, dann akzeptiere es und lebe dementsprechend."

Buddha lehrte die grosse Bedeutung des Mitgefühls für alle lebenden Wesen und alle Menschen, ohne Rücksicht darauf, um wen es geht und was derjenige getan hat. Keine Handlung wird jemals als "gut" oder "böse" bezeichnet; vielmehr wird die Absicht und die Auswirkung im Gesamtzusammenhang betrachtet.

Hinduismus

Interview mit Alexander (25)*, Hinduist:

Expect :

"Könntest du mir ein wenig von deinem Coming out erzählen?"

Alexander:

"Ich stehe zu meiner Bisexualität, bin aber nur bei engsten Freunden geoutet. einfach weil ich es nicht nötig finde, jedem auf die Nase zu binden was ich bin, denke und fühle... es gibt eine Privatsphäre. Ich bin aber gegen eine Geschlechterrolle. Man muss sich offen halten für alles! Das ist meine Meinung. Trotzdem: Frage ich einen Arbeitskollegen nach seiner sexuellen Identität? Niemals. Ich bin ja gegen Identitäten... noch fragen? ;-)"

Expect:

"Ich glaube ich erahne, was es bedeutet... Aber auf die zeitweilige Identität soll man ganz verzichten? Kannst du mir das erklären, weshalb für den Moment nicht?"

Alexander:

"Weil ich mich sonst schon wieder mit dem eigenen Körper identifiziere und glaube, dass ich der Körper bin. Aber der Körper ist materiell und vergänglich. Das ist es! Was sind wir dann, du und ich? Sind wir materiell? Nein! Wir sind spirituell. Wir sind alle Teile von Leben, ewige spirituelle Seelen, die von Körper zu Körper wandern, winzige Teilchen von Gott (Krishna), die den Weg zu ihm zurück finden müssen... Diese Welt ist sehr leidvoll und nicht der Platz, wo wir hingehören. Jetzt schon! Aber alles hier auf dieser materiellen Welt ist ebenso vergänglich wie unser Körper."

Expect:

"Mit welcher Begründung lebt denn ein Hinduist seine Sexualität aus?"

Alexander:

"Nur damit du richtig spürst was ich meine, sollte es die Situation verlangen, dann würde ich mich auch vor sehr religiösen Menschen outen...
Verstehe, jeder Mensch ist auf einer anderen Stufe, in einer anderen Schule... all unsere Handlungen in der Vergangenheit haben uns zu dem gemacht was wir jetzt sind. Das ist weder gut noch schlecht, denn es gibt weder gut noch schlecht. Es ist alles Teil vom Weg. Ist es schlimm schwul zu sein? Nein! Also. Die Akzeptanz ist wichtig - und die Liebe. Gott grenzt niemanden aus. Auch nicht dich und mich. Mein Ziel ist es, in jedem Lebewesen einen Teil Gottes zu sehen, einen Teil dieser Liebe, und zu erkennen, dass wir alle miteinander vernetzt sind, ein Netz von göttlicher Liebe... Ich bete zu Krishna, dass er mir Menschen schickt, von denen ich lernen kann. Jeden Tag!"

Expect:

"Was denkst du zu anderen Weltreligionen, wie sie mit dem Thema der sexuellen Orientierung umgehen?"

Alexander:

"Du wie gesagt, es gibt nur die ewige Religion... Alle Religionen haben das gleiche Ziel und den gleichen Gott (die höchste Persönlichkeit Gottes; Allah, Krishna, Jehova, Manitu... alles der gleiche!). Aber es gibt verschiedene Wege zu Gott. Weil jeder Mensch ein anderes Bewusstsein hat, eine andere Stufe, eine andere Schule... Das ist nicht schlecht und nicht gut, es ist einfach so. Ich denke, dass die Erkenntnis "Wir sind nicht der Körper" der Anfang ist, auf der ewigen Suche der Wahrheit..."

Chinesische Religion

Alle grösseren Religionen im alten China haben eine Art Kodex, der traditionell als gegen Homosexualität gerichtet interpretiert wurde. Zum Beispiel kennt der Konfuzianismus die Regel, dass ein Mann sich gemäss der hergebrachten männlichen Geschlechterrolle verhalten sollte und in gleicher Weise die Frauen entsprechend der weiblichen. Daher ist Transvestismus ein Vergehen gegen das konfuzianische Naturrecht.

Aber auf der anderen Seite verurteilt keine der grösseren chinesischen Religionen Homosexualität als eine Sünde, wie es viele christliche Kirchen tun. Gemessen am Sündenverständnis der christlichen Kultur, schliessen die sündigen Taten im Verhaltenskodex des Konfuzianismus Homosexualität nicht ein. Solange ein Mann seine Pflicht erfüllt und Kinder in die Welt setzt, ist es seine Privatsache, ob er nebenher auch männliche Liebhaber hat.

Sei du!

Schwul, bisexuell oder lesbisch zu sein gehört als persönliche Erfahrung zu unserem religiösen Leben. Damit gehören für uns auch homo- und bisexuelle Lebensgemeinschaften zu etwas ganz Selbstverständlichem, zu etwas, was uns allen zusteht. Allerdings ist es nicht immer ganz leicht, so zu leben. Es gibt (noch) keine religiösen Regeln dafür - ausser vielleicht: Liebe deinen N ächsten wie dich selbst.

Quellen:
Broschüre "Schwul" 1997 Aidshilfe Schweiz und Spot 25
http://www.islaminstitut.de/Artikelanzeige.41+M5ffef628bda.0.html
http://www.trend.infopartisan.net/trd0504/t040504.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t
http://www.weltethos.org/index.htm
antifa infoblatt Nr. 62, Version Georg Kauda, April 2004
Zit. u. übers. n. Arno Schmitt: Different Approaches to Male-Male-Sexuality/Eroticism from Morocco to Usbekistân. In: Ders., Jehoeda Sofer (Hrsg.): Sexuality & Eroticism Among Males in Muslim Societies. Berlin 1995. S. 7.
Maarten Schild: Islam. In: Wayne Dynes u. a. (Hrsg.): Encyclopedia of Homosexuality. New York 1990 (übers.).
http://www.hagalil.com/yachad/homosexual.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_und_Religion
Jugendgruppe Expect, 2005 (*Name und Alter wurde geändert!)
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_China#Kultur